Wie Windenergie wieder nachhaltig werden kann
Würden wir Windanlagen aus Holz bauen, wären sie ein Paradebeispiel für die Kreislaufwirtschaft.
Interessante Möglichkeiten ergeben sich, entweder wenn man (eine) alte Technologie mit neuer Erkenntnis und neuen Materialien kombiniert oder alte Konzepte und traditionelle Erkenntnis auf moderne Technologie überträgt.
Technologie ist innerhalb unserer Gesellschaft zum Gegenstand von Idolatrie geworden, aber technologische Fortschritt zielt – meistens – darauf ab, Probleme zu lösen, die von früheren technischen Erfindungen ausgelöst wurden.
Vergangenes Wissen und oft vergessene Kenntnisse und Technologien enthalten ein großes Potenzial für die Gestaltung einer nachhaltigen Gesellschaft.
Würden wir Windanlagen aus Holz bauen, wären sie ein Paradebeispiel für die Kreislaufwirtschaft.
Von der Jungsteinzeit bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts haben Niederwälder, Kopfbäume, Gebücke und Hecken den Menschen als nachhaltige Quelle für Energie, Materialien und Nahrung gedient.
In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts bauten sowjetische Zitrologen (sub)tropische Pflanzen in Regionen mit bis zu -30 °C kalten Wintern an – im Freien, ohne Nutzung von Glas oder fossilen Brennstoffen.
Unter den richtigen Voraussetzungen ist eine mechanische Windkraftanlage mit einem überdimensionierten Bremssystem eine preisgünstige, effektive und nachhaltige Heizung.
Trotz aller Hightech, die mittlerweile in Autos steckt, ist der 2CV von 1949 immer noch energieeffizienter als der kleinste Citroën von heute.